Unser Einsatz als nachhaltige Hochschule

B Corp: Zertifiziert verantwortungsvoll studieren
Seit 2023 ist die IU Group als B Corp zertifiziert. Die B Corp-Zertifizierung basiert auf einem unabhängigen Prüfverfahren und bewertet, wie Unternehmen soziale und ökologische Verantwortung, Transparenz und verantwortungsvolle Unternehmensführung in ihren Geschäftsbetrieb integrieren.
Als Teil der internationalen B Corp-Community verpflichten wir uns, unsere Wirkung kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln.
Als einer der Innovationsführer tertiärer Bildung erkennen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung an – und verfolgen das Ziel, unsere Tätigkeit klimaneutral zu gestalten.
„Mit Größe wächst Verantwortung. Als Deutschlands größte Hochschule betrachten wir den Klimaschutz als unsere gesellschaftliche Verantwortung. Mit unseren Maßnahmen für den Klimaschutz soll die IU Internationale Hochschule zu einer lebenswerten Umwelt für künftige Generationen beitragen. Dabei wissen wir: Allein verändern wir die Welt nicht, aber wir hoffen, so andere ebenfalls dazu zu inspirieren, diesen Weg einzuschlagen.“

Dr. Sven Schütt
Geschäftsführer IU Internationale Hochschule
Drei Säulen, ein Ziel: Klimaneutralität
Unsere Ansätze zum Klimaschutz decken mehrere wesentliche Aspekte ab: Klimaschutzprojekte, die Minimierung von Emissionen und das Streben nach Nachhaltigkeit in der Lehre.
1. Klimaschutzprojekte unterstützen
Gemeinsam mit dem TÜV SÜD haben wir unsere Treibhausgasbilanz erstellt. Denn jeder Vorlesungsraum, jede Anreise zum Campus und jede E-Mail verursachen CO2-Emissionen. Um diese zu kompensieren, fördern wir drei anerkannte Klimaschutzprojekte:

Windpark in Balıkesir, Türkei
Das Projekt trägt zur nachhaltigen Energieversorgung bei und stärkt die lokale Wirtschaft. Neben der Erzeugung von sauberem Strom unterstützt das Unternehmen Initiativen zur Förderung von Bildung und Gemeinschaftsentwicklung in der Region. So werden Arbeitsplätze geschaffen und Programme für Umweltbewusstsein und soziale Verantwortung umgesetzt.

Solarenergieprojekt in Bangladesch
Das Projekt bringt Solaranlagen in Haushalte und Kleinstunternehmen in ländlichen Regionen Bangladeschs. Dadurch erhalten Menschen Zugang zu sauberer Energie, was nicht nur CO₂-Emissionen reduziert, sondern auch die Gesundheit verbessert, da keine rußenden Lampen mehr genutzt werden müssen. Zusätzlich bietet das Projekt erschwingliche Preise und drei Jahre kostenlosen Wartungsservice – ein wichtiger Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und den Zielen der Vereinten Nationen.

Abwärme-Projekt für Zementproduktion in Pakistan
Das Projekt in Jhang Bahtar nutzt die bei der Zementherstellung entstehende Abwärme, um Strom zu erzeugen. Drei Dampferzeuger mit Wärmerückgewinnung wandeln die überschüssige Wärme in Energie um, die direkt für den Zementofen genutzt wird. Dadurch werden fossile Brennstoffe ersetzt und jährlich rund 28.648 Tonnen CO₂ eingespart. Zusätzlich schafft das Projekt Arbeitsplätze vor Ort und trägt zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei.
2. Emissionen vermeiden
Klima- und Umweltschutz bedeutet für uns, natürliche Ressourcen sparsam einzusetzen, Abfälle zu vermeiden sowie die Luft, das Wasser und den Boden zu schützen. Darum arbeiten stets daran, unsere Emissionsintensität zu mindern und die Nutzung nachhaltiger, grüner Energie zu maximieren.
Skripte drucken, um mit ihnen zu lernen? Wir finden, das muss nicht sein. Mit digitalen Skripten lernt es sich nicht nur flexibler, sondern vor allem auch nachhaltiger. Darum pflanzen wir gemeinsam mit ClimatePartner Bäume zur CO₂-Kompensation. Die Studierenden, die aktiv auf ihr Druckskript verzichten, erhalten ihre ganz persönliche Baumpatenschaft und können die Geschichte ihres Baums online verfolgen.
3. Nachhaltigkeit lehren
Ob über einzelne Module, Seminarprojekte oder Vertiefungen: Wir binden Nachhaltigkeit und Klimaschutz in unsere Lehre ein. Damit leisten wir einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und fördern entsprechende Kompetenzen und technologische Innovationen.
Nachhaltigkeitsthemen fließen bei uns in unterschiedlichen Studiengängen ein:
Modul „Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement”
B.A. Betriebswirtschaftslehre
Die Studierenden lernen die Grundlagen und die betrieblichen Konzepte des Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagements kennen und können fundiert an der Umsetzung in der Praxis mitarbeiten. Die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Qualität als unternehmerische Aufgabe wird unter verschiedenen Gesichtspunkten diskutiert.
Seminarprojekt „Waldaufforstung in Kenia”
B.A. Tourismusmanagement
Studierende des Studiengangs Tourismusmanagement waren gemeinsam mit ihrem Dozenten Dr. David Rempel eine Woche lang in Kenia und forschten dort zu umweltverträglichem Tourismus. Sie beschäftigten sich unter anderem mit dem Thema „Bäume pflanzen in Kenia als Nischenmarkt für Öko-Touristen”.
Vertiefung „Nachhaltiges Bauen”
B.A. Architektur
Die Studierenden lernen, welche Aspekte für nachhaltiges Planen und Bauen berücksichtigt werden müssen. Hierbei spielt eine bewusste Gestaltung der Gebäude im Umgang mit Energie, Umwelt und Gesellschaft eine Rolle. Genau wie das Wissen um die richtige Auswahl und den Einsatz von ressourcenschonenden Materialien.
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